Die Chancen der Sektorenkopplung mittels Vehicle-to-Grid gezielt nutzen

Win-Win-Situation Vehicle-to-Grid: Stabilisierung der Netze und Förderung der Elektromobilität durch die intelligente Kombination von Netzinfrastruktur, Systemdienstleistungen und Ladestrategien abhängig vom Mobilitätsbedarf.

Die Energiewende ist in vollem Gange. Der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch betrug im Jahr 2018 fast 40% – Tendenz weiter steigend. Die Folge sind immer stärker fluktuierende Einspeiseleistungen, die permanent ausgeglichen werden müssen. Da andererseits die Verfügbarkeit klassischer Ausgleichsmechanismen über grundlastfähige Kraftwerke tendenziell zurückgeht, wachsen die Kosten für diese Systemdienstleistungen seit Jahren immer weiter an.

Auch im Mobilitätssektor spielen alternative Antriebskonzepte eine immer größere Rolle, um die gesetzten Klima- und Emissionsziele erreichen zu können. Die intelligente Integration der Sektoren Energie und Mobilität mittels Vehicle-to-Grid schafft dank innovativer Ideen und neuer Technologien Lösungen, die die entstehenden Synergien bestmöglich nutzen.

So fließen in die Entwicklung optimierter Ladestrategien neben der Modellierung der Mobilitätsnachfrage, dem erwarteten Bedarf an Regelenergie und den zu erzielenden Preisen an den jeweiligen Energiemärkten auch die Charakteristika der entsprechenden Flotte ein. Ob Unternehmensflotten oder Nutzfahrzeugparks, ob Privatwagen oder Car Sharing –  eine individuelle Betrachtung der zugrundeliegenden Daten sowie der verfügbaren Infrastruktur ist notwendig, um die Höhe der erreichbaren Synergien unter geeigneten Annahmen und mittels adäquater Modelle zu bestimmen.

Die Attraktivität von Vehicle-to-Grid-Projekten hängt nach unseren Erkenntnissen wesentlich von den technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Insbesondere die Entwicklung bidirektionaler Ladeinfrastruktur hin zur Marktreife sowie die geplante Überarbeitung des EEG spielen hierbei eine wichtige Rolle. Dennoch kann bereits im heute gültigen Regulierungsumfeld bei lediglich unidirektionaler Lademöglichkeit ein signifikanter Mehrwert geschaffen werden.

Unsere Kunden unterstützen wir nicht nur bei der Entwicklung und Umsetzung intelligenter Ladestrategien und der adaptiven Steuerung der Mobilitätsnachfrage, sondern auch bei der branchenübergreifenden Integration neuer Geschäftsprozesse, wie z.B. bei der Nutzung von Elektroflotten als dezentrale Energiespeicher (vgl. Projektreferenz zum Download).

Mit unserer Praxiserfahrung und technologischen Expertise aus einer Vielzahl von Digitalisierungsprojekten in den Sektoren Energien und Mobilität unterstützen wir Sie gerne dabei, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen und sich damit gezielt Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Kontaktieren Sie uns unter: Mobility_and_Transportationd-fine.com.

Projektreferenz Vehicle-to-Grid:   

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